Taktfeste Kühlung für den 24/7 Dauerbetrieb
In der Automatisierung zählt nicht der Spitzenwert, sondern die Stunde 8.000. Wir konstruieren Kühlkörper für Umrichter, Antriebe und Schaltschränke, die im Dauerbetrieb halten. Sie sind wartungsarm, vertragen Verschmutzung und bleiben über Jahre nachlieferbar.



In der Anlage wird mehr heiß als der Umrichter.
Neben Leistungselektronik kühlen wir Antriebe, Spindeln, Gehäuse und Prozessmedien. Gerade an mechanischen Komponenten entscheidet die Kühlung über Taktzeit, Genauigkeit und Standzeit.
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Umrichter & Frequenzumrichter
IGBT-Module und Gleichrichterstufen im Dauerbetrieb.
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Antriebe & Statoren
Verlustwärme direkt an der Wicklung abführen.
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Spindeln & Werkzeugmaschinen
Thermischer Drift kostet Genauigkeit. Wir halten ihn klein.
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Schaltschränke
Luft-Wasser-Kühlung statt Klimagerät.
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Gehäuse & Strukturbauteile
Temperierte Strukturen für maßhaltige Prozesse.
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Schweiß- & Fügetechnik
Hohe Dauerlasten an Elektroden und Zangen.
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Lasersysteme
Hohe Leistungsdichten in kompakten Bauräumen.
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Prozessmedien
Öl-, Wasser- und Gaskühlung in der Anlage.
Standzeit · Wartungsarmut · Verfügbarkeit
Im Mehrschichtbetrieb ist jeder Stillstand teuer. Deshalb legen wir nicht auf den Bestwert aus, sondern auf den Wert, der nach Jahren noch anliegt. Dazu kommen Bauweisen, die dazwischen wenig Aufmerksamkeit brauchen.
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Standzeit
Auslegung auf Dauerlast statt auf Spitzenlast, inklusive Reserve für Verschmutzung und Alterung des Kreislaufs.
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Wartungsarmut
Geometrien, die sich nicht zusetzen, und Bauweisen, die ohne regelmäßigen Eingriff auskommen.
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Verfügbarkeit
Rahmenverträge, Lagerhaltung und Last-Time-Buy sichern die Versorgung über den Anlagenlebenszyklus.
Was wir für Automatisierung und Antriebstechnik liefern
- Cold Plates (Flüssigkeitskühlplatten) : für Umrichter, Netzteile und Leistungselektronik.
- Statorkühlung : für Linear- und Torquemotoren.
- Spindel- und Maschinenkühlung : gegen thermischen Drift.
- Luft-Wasser-Kühler : für Schaltschränke.
- Sonderkonstruktionen : für enge und unregelmäßige Bauräume.

Drei Bauweisen, die in Industrial Automation den Unterschied machen.

Multipress
Eingepresste Rohre in der Kühlplatte: prozesssichere, robuste Bauweise für große Flächen und lange Bauteile, in Kupfer, Kupfernickel, Edelstahl oder Aluminium.

Structureflow
Kühlkanäle direkt in die tragende Struktur integriert. Das ergibt weniger Übergänge, weniger thermischen Widerstand und ein Bauteil statt einer Baugruppe.

Turbulatoren
Bis zu 40 % mehr Kühlleistung bei akzeptablem Druckverlust. Wir positionieren sie millimetergenau unter deinen Hotspots.
Alles aus einer Hand, von der Entwicklung bis zur Serie.
COOLTEC übernimmt dein Thermomanagement komplett: ein Ansprechpartner, ein Prozess, von der ersten Idee bis zur Serienlieferung. Du steigst dort ein, wo du stehst. Entwicklung, Simulation und Konstruktion sind optional.
- Optional
Entwicklung & Simulation
Wir entwickeln, simulieren und konstruieren deine Kühllösung und testen sie virtuell, bevor wir physisch produzieren.
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Herstellbarkeit & Kosten
Du weißt schon, was du brauchst? Wir prüfen Herstellbarkeit und optimieren dein Design für die Serie.
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Muster & Prototypen
Muster in rund 6-8 Wochen Standardlieferzeit, per Express in 2-4 Wochen, je nach Produkt und Komplexität.
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Serienproduktion
Hochautomatisierte High-Tech-Fertigung in Deutschland, Low-Cost-Serien aus Asien.
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Versorgung & Lifecycle
Rahmenverträge, Lagerhaltung, Last-Time-Buy: Wir sichern deine Versorgung über den gesamten Produktlebenszyklus.



Automation Thermal Guide: Kühlung im Dauerbetrieb
Kein Produktkatalog, sondern Auslegungswissen: wie Kühllösungen aussehen, die im Mehrschichtbetrieb über Jahre stabil bleiben, und was Wartungsarmut in der Auslegung bedeutet.

Sebastian Krüger
Bring deine thermische Herausforderung mit: Verlustleistung, Bauraum, Medium, Umgebungsbedingungen. Sebastian sucht mit dir im ersten Gespräch die richtigen Lösungsansätze und stellt direkt das Team zusammen, das wir dafür brauchen, aus Anwendungstechnik, Produktionstechnik und Thermoengineering. Eine Warteschleife gibt es dabei nicht.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es passende Wasserkühler für Servoregler und Frequenzumrichter?
Ja. Wasserkühler für Servoregler und Umrichter sind ein wiederkehrender Fall bei uns, häufig als Nachrüstung, wenn ein luftgekühlter Regler in einem geschlossenen Schaltschrank an seine Grenze kommt. Anfragen kommen regelmäßig für Regler-Baureihen namhafter Hersteller, teils auf Empfehlung des Antriebsherstellers selbst. Was wir dafür brauchen, ist nicht der Reglertyp allein, sondern die Verlustleistung, die Lage und Größe der Kühlfläche am Gerät und das Bohrbild. Der Grund: Dieselbe Baureihe wird in unterschiedlichen Leistungsklassen verbaut, und die Kühlplatte muss zum konkreten Gerät passen, nicht zum Namen. Grenze: Ein Katalogteil „Kühlplatte für Regler X“ haben wir nicht. Wir fertigen sie passend, was bei Einzelstücken den Preis prägt, aber jede Gerätevariante abdeckt.
Mehr dazu –>Gibt es Kühlplatten für 19-Zoll-Prüfstände und Racks?
Ja. Kühlplatten im 19-Zoll-Raster sind ein wiederkehrender Fall im Prüfstandsbau, typischerweise als Platte, auf die Prüflinge oder Leistungsbaugruppen montiert werden. Reale Anfragen liegen etwa bei 430 × 800 mm mit bis zu 2.500 W je Platte bei 15 °C Vorlauftemperatur und einer Plattentemperatur, die 75 °C nicht überschreiten darf. Das ist eine gut lösbare Aufgabe, weil die Wärme verteilt anfällt und die Vorlauftemperatur niedrig ist. Wichtig ist die Montageseite: Wenn wechselnde Prüflinge aufgeschraubt werden, braucht die Platte ein Lochraster oder Gewindebild statt einzelner Bohrungen, und die Fläche muss plan bleiben. Grenze: Bei häufigem Umbau ist eine Platte mit Gewindeeinsätzen langlebiger als direkt eingeschnittene Gewinde in Aluminium, denn Gewinde in weichem Material verschleißen bei wiederholter Montage.
Mehr dazu –>Wie viel Verlustleistung führt eine Kühlplatte im Schaltschrank ab?
Eine Kühlplatte führt die Wärme dorthin ab, wo das Kühlmittel sie hinträgt. Die Grenze setzt daher nicht die Platte, sondern der Kreislauf: Volumenstrom, Vorlauftemperatur und die Leistung des Rückkühlers. Zur Einordnung aus realen Projekten: Auslegungen von wenigen Hundert Watt bis über 10 kW je Platte sind Alltag, in einem Fall mit zwei IGBT-Modulen auf einer gemeinsamen Platte. Entscheidend ist die Wärmestromdichte an der Quelle, nicht die Gesamtleistung: 2 kW auf 300 cm² sind unkritisch, 2 kW auf 30 cm² verlangen eine innenstrukturierte Platte mit Kanal direkt unter der Quelle. Grenze und häufiges Missverständnis: Eine Kühlplatte kühlt nicht unter die Temperatur des Kühlmediums. Wer Bauteiltemperaturen unter Raumtemperatur braucht, braucht ein Kälteaggregat, keine Kühlplatte.
Mehr dazu –>Welche Ebenheit erreicht die Anschraubfläche, und bekommen wir ein Messprotokoll?
Die Anschraubfläche wird planbearbeitet, und die erreichte Ebenheit messen und protokollieren wir auf Anforderung. Ebenheitsmessberichte und Protokolle zu Lochabständen liefern wir regelmäßig an Serienkunden. Warum das mehr ist als Formalität: Bei einem Leistungsmodul entscheidet die Ebenheit unmittelbar über den Übergangswiderstand, und ein Zehntelmillimeter Welligkeit lässt sich mit keiner Wärmeleitpaste kompensieren. Gib in der Zeichnung an, über welche Fläche die Ebenheit gilt: über die gesamte Platte oder nur über die Modulaufstandsfläche. Das ist bei großen Platten ein erheblicher Unterschied in Aufwand und Preis. Grenze: Sehr enge Ebenheit über große Längen erfordert Nachbearbeitung nach dem Fügen und teilweise Spannungsarmglühen; das verlängert die Durchlaufzeit und sollte früh eingeplant werden.
Mehr dazu –>Können Kühlplatten in bestehende Maschinen und Werkzeuge integriert werden?
Ja. Die Integration in bestehende Bauteile ist einer unserer häufigsten Anwendungsfälle: Kühlkanäle direkt in einen Drosselkasten, in ein Fertigungswerkzeug oder in ein Magnetsystem einbringen, statt einen separaten Kühler anzubauen. Der Vorteil betrifft den Bauraum und vor allem den Wärmepfad: Jede Trennstelle zwischen Bauteil und Kühler kostet Temperatur, und eine integrierte Lösung hat diese Trennstelle nicht. Voraussetzung ist, dass genug Wandstärke für die Kanalführung vorhanden ist und dass sich das Bauteil nach dem Fügen noch bearbeiten lässt. Was wir dafür brauchen: das bestehende Bauteil als STEP-Modell und die Angabe, welche Flächen gekühlt werden sollen. Grenze: In Bauteile aus Guss oder mit unbekanntem Werkstoff können wir nicht ohne Materialprüfung einpressen oder schweißen. Dann ist eine angeschraubte Platte der sichere Weg.
Mehr dazu –>Wie reproduzierbar sind Kühlplatten aus einer Serie?
Reproduzierbarkeit ist bei Prüf- und Messtechnik oft wichtiger als der Absolutwert: Alle Platten müssen sich gleich verhalten, damit Messergebnisse vergleichbar bleiben. Für Serien halten wir deshalb Fertigungsparameter fest und prüfen die kritischen Merkmale (Ebenheit, Kanalgeometrie, Dichtheit) nach festgelegtem Prüfplan; Messberichte liefern wir mit. Was Streuung erzeugt, ist selten die Bearbeitung, sondern das Vormaterial: Unterschiedliche Chargen und besonders unterschiedliche Materialformen wie Guss und Walzmaterial verhalten sich beim Fügen anders. Bei reproduzierbarkeitskritischen Serien binden wir daher die Materialform fest und dokumentieren die Charge. Grenze: Wenn du eine Streuungsangabe für den Wärmewiderstand brauchst, muss sie messtechnisch ermittelt werden. Aus einer Simulation lässt sich keine Serienstreuung ableiten.
Mehr dazu –>Wie groß ist der Druckverlust, und wie wird er gemessen?
Der Druckverlust wird nicht von der Platte allein bestimmt, sondern überwiegend von Bögen, Übergängen und Anschlüssen: In einem Kundenprojekt ließ sich der Druckverlust allein durch Weglassen der Drehgelenke am Anschluss deutlich senken. Das ist die wichtigste praktische Erkenntnis: Wer Druckverlust senken will, beginnt bei der Anschlussführung, nicht bei der Kanalstruktur. Für Auslegungen geben wir berechnete Kennlinien an; die Messung am realen Aufbau ist genauer, weil deine Adapter und Schläuche mitwirken. Viele Kunden messen Druckverlust über Volumenstrom selbst und charakterisieren dabei ihre Adapter mit. Das ist ein sinnvoller Weg. Grenze: Druckverlust und Wärmewiderstand stehen gegeneinander; eine Platte mit sehr niedrigem Druckverlust kühlt bei gleicher Geometrie schlechter.
Mehr dazu –>Können mehrere Verbraucher über einen Kühlkreis versorgt werden?
Ja, mehrere Verbraucher an einem Kreis sind üblich. Die Frage ist nur, ob sie in Reihe oder parallel liegen. In Reihe erwärmt jeder Verbraucher das Medium für den nächsten, sodass der letzte in der Kette die schlechtesten Bedingungen hat; parallel bekommt jeder Verbraucher kaltes Medium, aber die Aufteilung des Volumenstroms muss über die Kanalquerschnitte gesteuert werden, sonst nimmt die Strömung den Weg des geringsten Widerstands. Bei Aufbauten mit unterschiedlich heißen Verbrauchern, etwa Antriebsreglern und Bremswiderständen, legen wir die Reihenfolge bewusst fest: Das temperaturempfindlichste Bauteil kommt zuerst. Grenze: Bei stark unterschiedlichen Verlustleistungen an einem Kreis ist eine hydraulische Auslegung des Gesamtsystems nötig; die einzelne Platte allein zu optimieren führt dann in die Irre.
Mehr dazu –>Wie legt ihr den thermischen Widerstand aus?
Wir starten mit deinem Lastfall: Verlustleistung, Verteilung über die Fläche, zulässige Bauteiltemperatur, Vorlauftemperatur, Volumenstrom und Bauraum. Daraus ergibt sich das Rth-Budget, das wir in der Thermosimulation gegen Varianten der Kanalführung prüfen, bevor die Konstruktion beginnt.
Wie legt ihr für Dauerlast statt Spitzenlast aus?
Wir rechnen mit dem Lastprofil über die Schicht, nicht mit dem Datenblattmaximum, und planen Reserve für Verschmutzung und Alterung des Kreislaufs ein. Ein Kühlkörper, der neu genau passt, ist nach zwei Jahren zu klein.
Welche Werkstoffe verarbeitet ihr, und wie wählt man richtig?
Wir verarbeiten Kupfer, Kupfernickel, Edelstahl und Aluminium. Die Wahl folgt drei Kriterien: Wärmeleitfähigkeit, Medienkompatibilität und mechanische Anforderung. Häufig kombinieren wir: leitfähiges Material an der Wärmequelle, beständiges Material am Medium.
Wie stellt ihr Dichtheit sicher?
Standard ist die Druckprüfung jedes Bauteils; für anspruchsvolle Anwendungen prüfen wir zusätzlich mit Helium-Lecktest und dokumentieren die Leckrate pro Teil. Die Zielleckrate legen wir vor der Konstruktion fest.
In welchen Größen fertigt ihr Kühlkörper und Flüssigkeitskühlplatten?
Wir fertigen vom 30 mm kurzen Mikrokanalkühler bis zur 3 m (30.000 mm) langen Kühlplatte und bis zum komplett gekühlten Präzisionsgroßbauteil. Was geht, entscheidet nicht die Größe allein, sondern Werkstoff, Bauweise und Toleranz. Nenn uns deine Abmessungen, wir sagen dir, in welcher Bauweise wir sie fertigen.
Kühlt ihr auch Antriebe und mechanische Komponenten?
Ja: Statoren, Spindeln, Gehäuse und Strukturbauteile. In Werkzeugmaschinen ist der thermische Drift der Struktur oft der größere Hebel als die Elektronikkühlung.
Wie verhindert ihr, dass sich Kanäle zusetzen?
Über die Geometrie: keine Toträume, ausreichende Querschnitte, spülbare Kanalführung. Zusätzlich stimmen wir Werkstoff und Medium ab, weil Ablagerungen meist aus der Werkstoffpaarung entstehen.
Welche Stückzahlen und Lieferzeiten sind möglich?
Muster in rund 6-8 Wochen Standardlieferzeit, per Express in 2-4 Wochen. Für die Serie fertigen wir hochautomatisiert in Deutschland; kostensensible Standardteile kommen aus unseren Joint Ventures in Asien.
Arbeitet ihr unter NDA?
Ja, das ist für uns der Normalfall. Wir zeichnen deine Geheimhaltungsvereinbarung oder stellen unsere. Kundenprojekte und Anwendungsdetails geben wir grundsätzlich nicht weiter.
Kühlung in der Automatisierung: worauf es technisch ankommt
So legen wir eine Kühllösung aus
Jede Auslegung beginnt mit denselben Randbedingungen: Verlustleistung Pv, maximal zulässige Bauteiltemperatur, Umgebungs- bzw. Vorlauftemperatur und die verfügbare Kontaktfläche. Erst daraus ergibt sich, welche Kühlstrategie überhaupt in Frage kommt.
Die vier Kenngrößen eines thermischen Systems
In fünf Schritten zur passenden Kühllösung
Was den Wärmewiderstand eines Luftkühlkörpers beeinflusst
Werkstoffe: Wärmeleitfähigkeit und Strömungsgrenzen
Die Werkstoffwahl entscheidet über thermische Performance und Lebensdauer. Wird die maximal empfohlene Strömungsgeschwindigkeit im Rohr überschritten, trägt das Medium die schützende Passivschicht mechanisch ab. Erosion und Leckage sind die Folge.
| Werkstoff | Wärmeleitfähigkeit bei 20 °C | Max. Strömungsgeschw. |
|---|---|---|
| Kupfer / Kupferlegierungen | 305–394 W/m·K | 2,0 m/s |
| Aluminium / Al-Legierungen | 125–210 W/m·K | 1,8 m/s (Strukturen 1–2 m/s) |
| Kupfer-Nickel (CuNi) | - | 3,5 m/s |
| Edelstahl | geringe Leitfähigkeit, sehr gute Korrosionsbeständigkeit | 4,5 m/s |
| Graphit (parallel zur Schichtebene) | bis 2000 W/m·K, technisch 140–160 W/m·K | - |
| Sinterkeramik (BN, SiC) | 100–200 W/m·K, elektrisch isolierend | - |
Diese Daten brauchen wir für deine Auslegung
Je vollständiger die Randbedingungen, desto schneller kommen wir von der ersten Abschätzung zur belastbaren CFD-Simulation. Diese Checkliste stammt aus dem Cool How Report und ist die Grundlage jedes Auslegungsgesprächs.
Auslegung auf das Lastprofil
Der Datenblattwert beschreibt einen Betriebspunkt, nicht den Betrieb. Entscheidend ist das Lastprofil über die Schicht: Wie lange liegt welche Verlustleistung an, und wie schnell wechselt sie.
Wir legen gegen dieses Profil aus und planen Reserve für Verschmutzung und Alterung ein. Das kostet anfangs etwas Fläche und spart später Stillstand.
Thermischer Drift in der Maschine
In Werkzeugmaschinen und Positioniersystemen ist nicht die Bauteiltemperatur das Problem, sondern der Temperaturgradient in der Struktur. Er erzeugt Verformung und damit Maßabweichung.
Statorkühlung und temperierte Strukturbauteile greifen die Wärme dort ab, wo sie entsteht, bevor sie sich in Führungen und Rahmen verteilt.
Wartungsarmut beginnt in der Geometrie
Kanäle setzen sich dort zu, wo Strömung fehlt. Tote Ecken, sprunghafte Querschnittsänderungen und schlecht spülbare Bereiche sind die typischen Ursachen.
Wir konstruieren deshalb spülbar und stimmen Werkstoff, Medium und Inhibitor ab. Das reduziert Wartungsaufwand mehr als jedes Filterkonzept.
Vom Prototyp in die Serie
Der teuerste Fehler ist ein Prototyp, der thermisch funktioniert, aber nicht serienfähig ist. Deshalb prüfen wir Herstellbarkeit und Kosten parallel zur thermischen Auslegung, nicht danach.
Weil Entwicklung, Fertigung, Prüfung und Lieferung bei COOLTEC in einer Hand liegen, geht bei diesen Übergängen nichts verloren, vom ersten Lastfall bis zum Last-Time-Buy.
Automation Thermal Guide sichern
Drei Angaben, ein Klick, und der Download startet sofort. Danach entscheidest du, ob wir über dein Projekt sprechen.
Deine Anlage läuft thermisch am Limit?
Schick uns dein Lastprofil: Verlustleistung, Betriebsdauer, Bauraum, Medium. Wir sagen dir, ob und wie wir es lösen.