Flüssigkeitskühlung bei hoher Leistungsdichte: wichtige Auslegungskriterien

Wenn Luftkühlung nicht mehr ausreicht, ist die richtige Auslegung eines Flüssigkeitskühlers entscheidend. Von k-Wert bis Druckverlust: die wichtigsten Kenngrößen im Überblick.

Wann wird Flüssigkeitskühlung notwendig?

Flüssigkeitskühlung wird eingesetzt, wenn die Leistungsdichte hoch ist, der Bauraum begrenzt ist oder präzise Bauteiltemperaturen reproduzierbar eingehalten werden müssen. Das Kühlmedium (meist Wasser oder Wasser-Glykol-Gemisch) transportiert Wärme deutlich effizienter als Luft. Für eine zuverlässige Auslegung sind folgende Kenngrößen entscheidend:

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    k-Wert (Wärmedurchgangswert)

    Der k-Wert (in W/m²K) beschreibt, wie viel Wärmeleistung pro Fläche und Temperaturdifferenz zwischen Bauteil und Kühlmedium übertragen wird. Je höher der k-Wert, desto effizienter der Kühler und desto kleiner kann er bei gleicher Kühlleistung sein. Innenstrukturierte Kühler (Structureflow) erreichen deutlich höhere k-Werte als Kühler mit eingepressten Rohren.

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    Druckverlust im Kühlkreislauf

    Ein höherer k-Wert geht in der Regel mit einem höheren Druckverlust einher, da engere Kanäle oder Strukturen den Strömungswiderstand erhöhen. Der Druckverlust bestimmt die Anforderungen an Pumpe und Leitungen. Er muss in der Systemauslegung berücksichtigt werden.

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    Werkstoffwahl: Aluminium, Kupfer oder Edelstahl

    Aluminium ist leicht, gut bearbeitbar und ausreichend wärmeleitfähig für die meisten Anwendungen. Kupfer überträgt Wärme fast doppelt so gut, ist aber schwerer und teurer, ideal bei sehr hohen Leistungsdichten. Edelstahl bietet hervorragende Korrosionsbeständigkeit für aggressive Medien oder Reinwasseranwendungen.

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    Fertigungsverfahren: Eingepresste Rohre oder Innenstrukturen

    Eingepresste Rohre (Monopress, Interpress) übertragen Wärme sehr zuverlässig und sind für viele Standardanwendungen ideal. Gefräste oder eingesetzte Kanal- und Pinstrukturen (Structureflow) ermöglichen maximalen Wärmeübergang durch turbulente Strömung, bei gleichzeitig höherem Druckverlust.

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    Dichtheit und Qualitätssicherung

    Jeder COOLTEC-Flüssigkeitskühler wird auf Dichtheit geprüft, vom Standarddrucktest bis zum hochpräzisen Heliumlecktest. Dichtheit ist besonders bei sensiblen Umgebungen wie Elektronik, Lebensmitteltechnik oder Medizintechnik geschäftskritisch.

Passende Flüssigkeitskühler-Bauweisen

Diese drei Bauweisen eignen sich besonders für anspruchsvolle Leistungsdichten:

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